Wir dürfen vorstellen:

Unsere Hühner gehören zur Rasse der Triesdorfer Landhühner.

Die Hochschule in Triesdorf züchtet seit Jahren an einer neuen Zweinutzungs-Rasse, zusammengesetzt aus Le-Bleues-Hühnern aus Frankreich, Sulmtaler Kaiserhühnern aus Österreich und Rhodeländern aus Amerika. Das ergibt eine bunte Hühnerschar mit blauen Füßen und einem Schopf auf dem Kopf.

Zweinutzung heißt:

Die jungen „Göckel“ wachsen ca. 16 Wochen lang in Freilandhaltung heran, bevor sie geschlachtet werden. Die Verwandtschaft zu den Le-Bleues-Hühnern macht sie fleischig und äußerst geschmackvoll.

Die Mädels wachsen weiter und beginnen mit etwa 20 Wochen Eier zu legen. Zu Beginn sind diese Eier noch kleiner (Größe XS oder S), innerhalb weniger Wochen können wir dann cremefarbene bis dunkelbraune Eier der Größe M und L in unserem Hofladen anbieten.

Das Triesdorfer Landhuhn wird nicht auf Masse und Hochleistung gezüchtet, sondern zeichnet sich durch seine Robustheit und Gesundheit aus. Ein Einsatz von Medikamenten ist nicht nötig.

 

 

Das Hühnerleben auf dem Balserbauer-Hof

Unsere Hühner beginnen ihr Leben auf unserem Hof. Zum Teil aus eigener Nachzucht, zum Teil aus anderen Biobetrieben erhalten wir die Bruteier, die wir dann in unseren Brutschrank legen. Nach drei Wochen schlüpfen die Küken und kommen in einen kuscheligen Stall mit Wärmelampen, Sägespäne-Einstreu und genügend Futter- und Wasserspendern.

Mädchen und Jungs gleichermaßen! Auf dem Balserbauer-Hof wird nicht aussortiert!

Wir kaufen nicht legefertige Junghennen zu, deren Brüder bereits geschreddert wurden…

Nach einigen Wochen, wenn unsere Kleinen vollständig befiedert sind (bei schönem Wetter gerne schon früher), öffnen wir die Tür und die Meute springt nun täglich begeistert nach draußen auf die grüne Wiese.

Derzeit freuen wir uns nur ganz privat an unseren 25 Hühnern und werden von den Damen mit leckeren Eiern versorgt. Ein Verkauf findet nicht statt!